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"Wofür genau sollten diese Blutopfer sein?"

"Wenn ich mich nicht irre, beschwört diese Hexe einen Dämon. Und nicht irgendeinen Dämon, Samhain."
Dean und Sam über Samhain und seine Beschwörung


Das Samhain Beschwörungsritual dient zur Beschwörung und somit der Auferstehung des Dämons Samhain.

Überblick

Die Hexe Tracy Davis sowie ihr Bruder Don Harding wollten gemeinsam im Jahre 2008 den Dämon Samhain auferstehen lassen. Hierzu töteten sie zunächst zwei der drei für das Ritual benötigten Blutopfer, ehe Don vorhatte am 31. Oktober seine Schwester Tracy zum letzten Opfer zu machen.

Da die Auferstehung Samhains allerdings eines der 66 Siegel war, wurden Sam und Dean zuvor von Castiel und Uriel darüber informiert und sollten die Hexe finden und an der Beschwörung hindern. So schafften sie es zwar Don zu erschießen, den sie als die Hexe sahen, doch wussten sie nicht, dass Tracy seine Schwester und ebenfalls eine Hexe war. Diese schleuderte die Winchesters zu Boden, vollendete das Ritual und ließ Samhain auferstehen, der den toten Körper ihres Bruders Don als Hülle nutzte. Schließlich tötete er Tracy und machte sich auf den Weg, die Toten und andere dunkle Dinge ebenfalls auferstehen zu lassen. Dadurch war Samhain nicht nur auferstanden, sondern auch eines der 66 Siegel gebrochen.

Prozedur

"Drei Blutopfer über drei Tage. Das letzte vor Mitternacht des letzten Tages, der letzten Ernte."
Sam über das Ritual

Die Prozedur für dieses Ritual ist sehr aufwendig, da damit nicht bloß ein gewöhnlicher Dämon beschworen wird, sondern einer der besonders mächtig und alt ist. Deshalb benötigt das Beschwörungsritual stets zwei Hexen, die es durchführen und es kann nur alle 600 Jahre durchgeführt werden, wobei die letzte 600-Jahr-Marke der 31. Oktober des Jahres 2008 war.

Zunächst benötigt es drei Blutopfer, die jeweils über drei Tage getötet werden müssen. Das bedeutet, dass das erste Opfer am 29., das zweite am 30. und schlussendlich das letzte am 31. Oktober getötet werden muss. Dazu können unter anderem besondere Hexenbeutel genutzt werden, die einen Schadenszauber auf die ausgewählten Opfer lenken.

Am 31. Oktober muss dann das letzte Opfer nicht nur getötet, sondern auch dessen Blut in einem besonderen Kelch gesammelt werden. Dieser Kelch ist dabei Teil eines Altars, von dem unbekannt ist, ob er vor dem Beginn des Tötens der Blutopfer oder sogar nur am Tag des letzten Blutopfers aufgestellt werden muss.

Dieser Altar besteht aus einem schwarzen Altartuch mit einem aufgemalten bzw. aufgedruckten umgedrehten Pentagramm. Darauf platziert ist der Schädel eines Ziegenbocks, als auch andere Dinge rund um das Pentagramm, wie etwa rote und auch andersfarbige Kerzen, ein kleiner weißer und vermutlich verschrumpelter Kürbis, mehrere Athame und besonders ein steinernes Kreuz auf der oberen Seite des Altartuches.

Zurück zum eigentlichen Ritual. Das letzte Blutopfer muss wohl mit Hilfe eines Dolchs oder gar eines Athame getötet und das Blut im besagten Kelch aufgefangen werden. Bevor dies allerdings geschieht, muss der Beschwörer vor dem Altar stehen und folgende Worte der Beschwörungsformel aussprechen:

Aromi motis spis omni, orimo sa dormi.
Orimo bocon biaccomo gutun glutus,
an vi dug nan.
Aromi motis spis omni, orimo sa dormi.
Ad orimo bocon biaccomo gutun glutos, (Während des Aussprechens nimmt der Beschwörer den Kelch in die linke Hand)
an vi dug nan. (Nun nimmt der Beschwörer den Athame bzw. den Dolch in die rechte Hand)
Trec te mo lamin trecnos. Tu arcu tu marvus. (Während des Aussprechens hält der Beschwörer den Athame bzw. den Dolch in der rechten Hand mit ausgestrecktem Arm über dem Schädel des Ziegenbocks.)
Vomoco motu. Vumun roc omotu.

(Die Beschwörungsformel ist durch reines Hinhören entstanden und kann Fehler aufweisen)

Nun wendet sich der Beschwörer seinem Opfer zu und tötet es mit dem Dolch oder Athame. Das heraustretende Blut aus der Stichwunde lässt man in den Kelch fließen.

Anschließend stellt man sich wieder vor den Altar und spricht die letzten Worte der Beschwörungsformel, während man den Kelch mit beiden Händen über den Schädel des Ziegenbocks hält.

Vec umiti, osenestra daevon, gadiu miti.
Puite de mesiti.
Gadiu miti, cuite cassis.
Let guis cassis. Let gadis puiti.
Ad uvasi et u vesselu, et gardis puiti.
Et u messe lu gletela cassis.
Vec omiti, atuta lecliti.
Ena ne djus.

(Die Beschwörungsformel ist durch reines Hinhören entstanden und kann Fehler aufweisen)

Samhains Auferstehung

Samhain entweicht aus der Hölle und besetzt die tote Hexe Don Harding

War die Beschwörung erfolgreich, so reißt der Boden unter einem auf, woraufhin schwarzer Dämonenrauch aus dem entstanden Riss entweicht und sich im Raum sammelt, ehe er sich das letzte Opfer als Hülle nimmt. Der Rauch ist dabei selbstverständlich der auferstandene Dämon Samhain. Anschließend tötet Samhain die Hexe und beginnt mit seinen Handlungen.

Vorkommen

Trivia

  • Die genaue Sprache der Beschwörungsformel ist nicht eindeutig. Es gibt Theorien darüber, dass es sich um Keltisch handelt, doch gibt es auch Ansätze von Latein. Deswegen sind die beiden hier angegebenen Formeln lediglich durch bloßes Hinhören entstanden. Während des Sprechens der Worte gab es auch Gespräche zwischen Sam und Dean, wodurch besonders die zweite Formel nicht gänzlich stimmig sein könnte. Manche Worte existieren indes überhaupt nicht, während andere durchaus im Lateinischen wiederzufinden sind.

Auszeichnung

Artikel des Monats Oktober 2019 AdM


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